RECYCLING UND ABFALLWIRTSCHAFT

Ressourcenmanagement wird in der Zukunft vielfältige Anforderungen zu erfüllen haben. Einige der wichtigsten Entwicklungen umfassen dabei:

  • Digitalisierung und "Big Data" werden sowohl im Dienstleistungsbereich und der Industrie als auch in Privathaushalten und innerhalb der Recyclingbranche zu signifikanten Veränderungen des Aufkommens, der Verfügbarkeit, der Entsorgungswege und der Aufbereitungsmöglichkeiten von Sekundärrohstoffen führen.
  • Die Nachfrage nach hochwertigen Sekundärrohstoffen durch sich schnell entwickelnde Länder (wie etwa China und Indien) steigt bedingt durch die positive Nachfrageentwicklung der Importeure von Produkten (etwa die EU) und die steigende Nachfrage in den heimischen Märkten weiter. 
  • Die Industrie wird verstärkt auf heimische (Sekundär-)Rohstoffe zurückgreifen, um die Abhängigkeit von internationalen Märkten, Preisentwicklungen und Lieferanten zu reduzieren. Hierzu werden verstärkt Industriebetriebe mit Rohstoffaufbereitern und Forschungseinrichtungen kooperieren und insbesondere auch die Wiederaufbereitung sogenannter kritischer und strategischer Rohstoffe vorantreiben. 
  • Lässt sich mit der Aufbereitung eines spezifischen Stoffes „Geld verdienen“, so entsteht Nachfrage nach leistungsfähiger Technik. 
  • Der Aufbau tendenziell überregionaler bzw. kommunenübergreifender öffentlicher Unternehmen, welche gemeinsam unterschiedliche Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge übernehmen und weitere Dienstleistungen anbieten können wird forciert werden. 
  • Es findet eine Veränderung der Lebenszyklen von Produkten bzw. einzelnen Komponenten statt (wie etwa mehrfach verwendbare Bauteile von Elektrogeräten)  und die Nutzung von Baumaterialien aus Sekundärrohstoffen wird verstärkt legitimiert. Insofern entstehen gerade in urbanen Räumen mit hohem Ressourcenanfall und -nachfrage neue Märkte mit entsprechenden Absatz- und Beschaffungskanälen. 

Im Ergebnis stellt sich dar, dass die Vernetzung und Kooperation unterschiedlicher beteiligter Gruppen in der Zukunft zu einer strategischen Notwendigkeit wird. Bedingt durch die tendenziell steigende Nachfrage nach (Sekundär-)Rohstoffen und die daraus folgende Preisentwicklung sowie den sich verändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen entstehen zusätzliche (bisher unwirtschaftliche) Rohstoffpotenziale in urbanen Räumen. Neue Spieler werden die relevanten Märkte betreten und die bestehenden müssen ihre Geschäftsmodelle anpassen.

  


 Ausgewählte Referenzen:

Mandant Projektcharakter Projektbeschreibung
 kommunaler Zweckverband Rekommunalisierung

Wirtschaftliche Machbarkeitsstudie,

Commercial Due Diligence und

Koordination der beteiligten Berater

(Ingenieure, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Juristen) 

TOP 3 Entsorger in Deutschland Controlling

Entwicklung und Implementierung
eines KPI-Steuerungssystems

TOP 3 Entsorger in Deutschland Ausschreibungen 

Entwicklung und Einführung eines Tools
für die Kalkulation von Entsorgungsleistungen

und Simulation von Kostenentwicklungen

TOP 3 Entsorger in Deutschland Transaktion

Konzeption von Kooperationsmöglichkeiten

mit einem PE-Fonds

Handelshaus Abschlussprüfung

Prüfung des Jahresabschlusses eines
Einwegpfand-Clearing Dienstleisters

Lebensmittel VerpackV

Prüfung der Vollständigkeitserklärung für

inverkehrgebrachte Verpackungen zur Einreichung 

bei der IHK


NONPROFIT ORGANISATIONEN

Die Führung und das Management von Nonprofit Organisationen ist ein hochkomplexer Prozess mit einer Vielzahl von sich verändernden Herausforderungen, exemplarisch gelten dabei für viele Organisationen:

  • Unterstützer und Spender fordern mehr und mehr Transparenz über das konkret Geleistete und über monetäre Themen der Organisation. Die Anforderungen an das "Messen" von Engagement steigen stetig.
  • Gesetzliche Anforderungen und haftungsrelevante Fallstricke erfordern verstärkt formalisierte Strukturen. Hierbei gilt es, eine sinnhafte und effiziente Aufbau- und Ablauforganisation sicherzustellen und dabei gleichzeitig flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.
  • Die Form des Engagements (mit einer Tendenz zu einem zeitlich befristeten "Einsatz") und die Interessen von Ehrenamtlichen haben sich verändert.  Organisationen müssen ihre Verbandsstrukturen entsprechend anpassen.
  • Erfahrene und traditionsreiche Organisationen stehen mehr und mehr in der Verantwortung, ihre Werte und Traditionen zu aktiven Stärken weiterzuentwickeln.
  • Die Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten und Herausforderungen in der Kommunikation mit aktiven und potenziellen Ehrenamtlichen, da diese verstärkt eine direkte Ansprache über elektronische Wege fordern.
  • Die Wege und Arten des Fundraisings und die Beschaffung von finanziellen Mitteln verändern sich. Organisationen die in ihren jeweiligen Bereichen relevante Veränderungen frühzeitig erkennen und proaktiv reagieren.

 Zusammenfassend stellt sich dar, dass Nonprofit Organisationen in der nahen Zukunft einige Herausforderungen zu bestehen haben. Erfolgreich werden dabei diejenigen Organisationen sein, welche frühzeitig Veränderungen erkennen und sich darauf vorbereiten.  



 Ausgewählte Referenzen:

Mandant Projektcharakter Projektbeschreibung
Hilfsorganisation Fördermitgliedergewinnung

Mitwirkung in einem Projekt zur Überprüfung und Weiterentwicklung der langfristigen "Mitglieder-Strategie" mit einem Schwerpunkt auf die Ansprache und Bindung von Fördermitgliedern

Hilfsorganisation Controlling

Entwicklung und Implementierung
eines Kennzahlen-Steuerungssystems

Hilfsorganisation Strategieentwicklung

 Arbeitsgruppe zur Entwicklung einer umsetzungsorientierten Ehrenamts-Strategie auf regionaler Ebene

Kreisverwaltung Impulsvortrag

 Impulsvortrag im Rahmen einer Regionalkonferenz zum Thema "Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe"

Benjamin Borngräber
Consulting & Interim Management

 

Eilbeker Weg 81a, 22089 Hamburg

 

 

 

Telefon: +49 (0) 40 / 41 54 81 75

Mobil: +49 (0) 176 / 233 99 608

Fax: +49 (0) 40 / 35 67 63 26

 

E-Mail: borngraeber@bb-c.eu